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Pflegeprozeß nach Roper

Pflegeprozess

Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das was wir nicht tun. (Voltaire)

Wir verstehen unter dem Pflegeprozess einerseits den problemlösenden Ansatz im Sinne der individuellen, geplanten Pflege wie auch den wichtigen Beziehungsprozess.

 

Wie kann die Qualität in der Pflege transparent gemacht werden?


Das gemeinsame Erstellen der individuellen Pflegeplanung, seit 1985 im Krankenpflegegesetz und in der Psychiatrischen Pflegepersonalverordnung verankert, ist ein weiterer Baustein in diesem Gesamtgeschehen.  Auf dieser Grundlage werden die notwendigen, realistisch erreichbaren Schritte mit dem Klienten geplant und abgesprochen. Damit Kontinuität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewährleistet sind, die wichtige Qualitätskriterien darstellen, kommt der Dokumentation des Vorgehens der Pflege, sowie des Verlaufes, eine besondere Bedeutung zu.

 

Warum ist uns die Beziehungsgestaltung innerhalb des Pflegeprozesses so wichtig?

Innerhalb des pflegerischen Geschehens entsteht zwischen dem hilfesuchenden oder orientierungslosen Klienten und der Pflegeperson eine Beziehung, die darauf ausgerichtet ist, das notwendige Maß an Unterstützung zu geben, ohne vorhandene Ressourcen/ Fähigkeiten zu entziehen oder zu unterbinden.
Viele der Klienten, die hier in unsere Einrichtung kommen, sind in ihren Beziehungsmustern gestört. Sie haben oft ihre sozialen Kontakte verloren, ziehen sich zurück, sind in ihrer Kommunikation eingeschränkt oder werden wegen ihrer Erkrankung gemieden. Das Pflegesystem der Bezugspflege bietet hierbei den Rahmen, um auf der Basis des Vertrauens den Klienten zu unterstützen, zu fördern und auf seinem Weg zu begleiten. Reflektion und Auswertung dieser professionellen Beziehung sind wichtige Bestandteile des pflegerischen Handelns.

Damit ist Beziehungsarbeit keine Metapher, sondern immer ein wichtiger Aspekt zur Problemlösung und Zusammenarbeit. Die Ermutigung zur Eigenverantwortung für die Gesundheit und das Recht auf Selbstbestimmung auch während einer Krankheit werden vermehrt als wichtige Prinzipien der modernen Gesundheitspflege angesehen. (N. Roper)

 

Ist Pflege ein Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und des lebenslangen Lernens?

Mit der schnellen Zunahme des pflegerischen Wissens und der Zunahme von erkrankten Menschen, steigen auch die Anforderungen an uns Pflegekräfte. Die dreijährige Ausbildung ist der Ausgangspunkt für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Pflege.

Hohe Anforderungen sind gegeben in:

  • der Qualität
  • der Professionalität
  • der Umsetzung von Patientenorientierung

Nicht was die Pflegeperson macht, sondern wie sie etwas macht, ist für den Menschen ausschlaggebend. (N. Roper)

Die Grundlage für professionelles und innovatives Pflegen ist Wissen und Kompetenz und deren Transfer in die Praxis. Die Erweiterung dieser Elemente wird an unserem Haus durch fachspezifische Ausbildung sowie durch Fort- und Weiterbildung gewährleistet. (Bildungszentrum)

 

 

 

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