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Bessere Versorgung für psychisch Kranke in Oberbayern

kbo-Isar-Amper-Klinikum und DAK-Gesundheit starten erfolgreiches Modellprojekt „stattkrankenhaus“

 

Haar, 11. Oktober 2013. Das kbo-Isar-Amper-Klinikum und DAK-Gesundheit bieten gemeinsam eine neue Versorgung für psychisch kranke Menschen in Oberbayern. Das Modellprojekt „stattkrankenhaus“ bietet eine „individuelle rundum“-Betreuung auch zu Hause. Dadurch verbessern sich die Lebensqualität und der Krankheitsverlauf der Betroffenen und die stationären Klinikaufenthalte werden kürzer. Die DAK-Gesundheit wurde für ihr Behandlungskonzept „stattkrankenhaus“ kürzlich mit einem bundesweiten Gesundheitspreis ausgezeichnet.

 

Krankschreibungen durch psychische Erkrankungen sind in Bayern seit dem Jahr 2000 um insgesamt 62 Prozent angestiegen. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport gehen inzwischen knapp 14 Prozent aller Ausfalltage im Freistaat auf das Konto von Psychosen oder anderen Seelenleiden. Gerade für Menschen mit psychischen Erkrankungen wie beispielsweise einer schweren Depression ist eine optimale Versorgung wichtig. Im kbo-Isar-Amper-Klinikum in Haar erhalten diese Patienten nun  eine hochwertige ambulante Versorgung in der vertrauten Umgebung. Das Klinikum ist eines der größten Fachkrankenhäuser für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie in Deutschland und zudem Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München. Pro Jahr behandelt das kbo-Isar-Amper-Klinikum etwa 15.000 Patienten stationär.

 

Menschen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen durchleben immer wieder Phasen mit Krisen, aber auch „gute“ Phasen. „Ein abgestimmter Ablauf in der Behandlung ist hier entscheidend. Die langjährige Erfahrung und Kompetenz unserer Mitarbeiter ebnen den Weg für eine individuelle Behandlung“, erläutert Jörg Hemmersbach, Geschäftsführer des kbo-Isar-Amper-Klinikum.  Schon vor der Entlassung aus dem Krankenhaus klärt das Experten-Team „stattkrankenhaus“ mit den Betroffenen die nächsten Schritte in der Behandlung. Die intensive Betreuung beginnt direkt mit der Entlassung. Besonders für psychisch Erkrankte ist die langfristige und kontinuierliche Behandlung wichtig. Deshalb betreuen die Bezugstherapeuten ihre Patienten über die gesamte Laufzeit und sichern den Betroffenen so die optimale Behandlung.

 

„Das Projekt `stattkrankenhaus´ als Teil unseres Spezialistennetzwerkes funktioniert bereits in anderen Regionen sehr gut“, erklärt Sophie Schwab, Vertragschefin der DAK-Gesundheit in Bayern. „Der aktuelle MSD-Gesundheitspreis ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.“ Der Preis wird jährlich für besonders innovative und erfolgreiche Versorgungsprojekte verliehen. Deshalb starte die Krankenkasse dieses Angebot zusammen mit dem Isar-Amper-Klinikum nun auch in Oberbayern. Schwab weist darauf hin, dass die klassische Behandlung von rund 23 Prozent der psychisch kranken Patienten abgebrochen wird. Beim Versorgungsmodell „stattkrankenhaus“ seien dies nur fünf Prozent.

 

Experten stehen täglich 24 Stunden bereit  

Ein Team von Psychiatern, Psychotherapeuten, Sozialarbeitern sowie Gesundheits- und Krankenpflegern steht für die Betroffenen rund um die Uhr zur Verfügung. „Dadurch verbleiben die Patienten während der Behandlung möglichst lange in ihrem häuslichen und sozialen Umfeld“, ergänzt Sophie Schwab von der DAK-Gesundheit. Durch dieses Versorgungsmodell könne der sogenannte „Drehtüreffekt“ - die ständige Wiederaufnahme ins Krankenhaus – wirksam reduziert werden.

Pressekontakte:

kbo-Isar-Amper-Klinikum, Dr. Michael Welschehold, Tel. 089 7678-9155, Michael.Welschehold@kbo.de

 

DAK-Gesundheit, Pressesprecher Stefan Wandel, Tel. 089 9090198-1128, stefan.wandel@dak.de

 

kbo-Isar-Amper-Klinikum gemeinnützige GmbH

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Interne Kommunikation
H
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Vockestraße 72
85540 Haar
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Mail: oeffentlichkeitsarbeit@kbo.de 

 

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