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Dr. Astrid Peters leitet die Epilepsie-Ambulanz

Ambulanz für schwer behandelbare Epilepsien mit geistiger Behinderung am kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost eröffnet

Anmeldungen für die Epilepsie-Ambulanz nimmt Frau Sonja Brockschmidt entgegen, Tel.: 089 4562 - 3253 oder per Mail: epilepsie-ambulanz.iak-kmo@kbo.de 

Infoflyer 

Endlich ist es soweit: die Ambulanz für schwer behandelbare Epilepsie mit geistiger Behinderung am kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost hat ihre Arbeit aufgenommen. „Unsere Ambulanz ist fast einzigartig in Oberbayern, es gibt keine vergleichbare in der Umgebung“, freut sich die Leiterin der Ambulanz, Dr. Astrid Peters-Weist. Nicht nur Patienten des Klinikums steht die Ambulanz im Rahmen des Neurologischen Konsildiensts offen, es können sich auch Patienten von außerhalb anmelden. „Die Patienten benötigen nur eine Überweisung des Haus- oder Facharztes, um sich in der Ambulanz vorstellen zu können“ erklärt die Neurologin. Vor allem wendet sich die Ambulanz an Patienten mit einer schwer einstellbaren Epilepsie und geistigen Behinderung. „Bislang behandeln vor allem Hausärzte die Patienten in ihrer Praxis. Wir möchten diese unterstützen und eine optimierte Versorgung der Patienten anbieten, bei Bedarf können wir auch eine stationäre Notfallversorgung in der Neurologischen Klinik gewährleisten“ betont Dr. Peters-Weist, die im Rahmen ihrer Facharztweiterbildung das Zertifikat „Epilepsie“ der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie erworben hat. Häufig sind die Patienten schwerst erkrankt, meist bereits seit ihrer frühen Kindheit. Auch deswegen ist es wichtig, dass Dr. Peters-Weist und ihr Team zeitnahe Termine vergeben können. Sehr eng arbeitet Dr. Peters-Weist mit dem Epilepsiezentrum des Universitätsklinikums München (Campus Großhadern) unter Leitung von Prof. Dr. Soheyl Noachtar zusammen, einem der größten Epilepsiezentren Deutschlands. Als Fürsprecher der Epilepsie-Ambulanz in der Öffentlichkeit engagierten sich insbesondere die Lebenshilfe München und der Landesverband Epilepsie Bayern e.V.  „Die Lebenshilfe und der Landesverband Epilepsie Bayern haben uns sehr stark unterstützt, damit wir die Genehmigung für die Ambulanz von der Kassenärztlichen Vereinigung bekommen haben“, so Dr. Peters-Weist. Auch Chefarzt Prof. Dr. Martin Marziniak zeigt sich erfreut: „Die Epilepsie-Ambulanz ist ein wichtiger Baustein unseres medizinischen Leistungsspektrums“. Anmeldungen für die Epilepsie-Ambulanz nimmt Frau Brockschmidt entgegen, Tel: 089 4562 -3253 oder per Mail: epilepsie-ambulanz.iak-kmo@kbo.de 

 

Infoblock Epilepsie:

Die Epilepsie ist eine der am weitesten verbreiteten chronischen Erkrankungen des Kindesalters und insgesamt die häufigste chronische neurologische Erkrankung. Bis zu einem Prozent aller Menschen erkrankt an einer Epilepsie, zehn Prozent haben einmal im Leben einen Anfall, der jedoch nicht zwingend auf eine Epilepsie zurückzuführen sein muss, sondern als akutes Symptom einer anderen zugrunde liegenden Erkrankung auftreten kann. Es wird geschätzt, dass in Deutschland ca. 0,6 bis 0,8 Prozent der Bevölkerung an einer Epilepsie erkrankt ist. Dies sind etwa 500.000 bis 650.000 Menschen.

 

 

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