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DBT-Station für Patienten mit Borderline-Störung

Das Behandlungsangebot dieser  Spezialstation richtet sich an Frauen und Männer über zehn Jahren  mit  emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung  vom Borderline- oder impulsiven Typ.  Die offene Station bietet 18 stationäre und drei teilstationäre Behandlungsplätze. Einzugsgebiet ist primär die Stadt und der Großraum München. Es werden jedoch nach Kapazität auch Patienten außerhalb des Einzugsgebietes aufgenommen. 

Voraussetzung zur Aufnahme ist ein persönliches, ambulantes  Vorgespräch mit einem Therapeuten unseres Teams sowie die eigene Motivation für eine Psychotherapie. Die stationäre Aufnahme erfolgt nach einer Warteliste. Kostenträger ist die jeweilige Krankenkasse. Es bedarf in der Regel keines vorangehenden Kostenübernahmeantrages, da es sich um eine akute psychiatrische-psychotherapeutische Intensivbehandlung handelt. Die Behandlung richtet sich nach der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha Linehan und dauert insgesamt 12 Wochen. Die ersten beiden Wochen dienen als Orientierungsphase und münden in die Kerntherapie, die weitere zehn Wochen beansprucht. Die Station wird offen geführt, die Patienten haben außerhalb der Therapiezeiten freien Ausgang.  Zur Belastungserprobung erfolgen Beurlaubungen über Nacht nach Hause. Nach der stationären Therapie besteht die Möglichkeit der ambulanten Weiterbehandlung in der DBT-Ambulanz unser Ambulanz für Psychosomatik, Psychotherapie und Psychiatrie am Isar-Amper-Klinikum München Ost.

Die Station (Haus 65A) befindet sich in einem renovierten Jugendstilbau aus der Gründungszeit der Psychiatrischen Anstalt Haar (1912), ist in Mitten einer Parkanlage gelegen  und verfügt über einen großen, alt eingewachsenen Garten.  Die Patienten sind in 2- bis 4-Bett-Zimmer untergebracht.

Ausschlusskriterien der Aufnahme sind florides psychotisches oder halluzinatorisches Erleben, akute Suizidgefährdung mit fehlender Bündnisfähigkeit, schwere und akute Abhängigkeitserkrankungen, Substitutionstherapien (Methadon, Polamidon, Buprenorphin), Rollstuhlfahrer,
Anorexie mit BMI unter 17 kg/m2 und Starvationssyndrom (Hypotonie, Bradykardie, Hypothermie, Ödeme,  Akrozyanose,  Lanugo, neuropsychologische Veränderungen, etc.), Intelligenzminderung,  Behandlung mit Benzodiazepinen, strafrechtliche Behandlungsauflagen und Obdachlosigkeit.

 

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